Montag, 28. März 2011

Konsequenz aus Japan - Energiekonzerne vergesellschaften


Eine Aktion der Unia Jugend Nordwestschweiz

Freitag, 18. März 2011

Japan, Atomkraft, Castorproteste und Kriminelle


Millionen Menschen in Ostasien und den USA sind in Gefahr, zum Teil kommt jetzt schon jede Hilfe zu spät und auch der scheinbar ungefährdete Mitteleuropäer sollte sich darauf einstellen demnächst radioaktiven Fisch zu essen.
Gleichzeitig sitzen millionen Menschen vor dem Fernseher und verfolgen mit Popcorn und Bier was gerade in Japan passiert, als sei es eine neue reality Soap wie "Dünnhungern mit Heidi Klumm" kommt nun "Leiden mit Japan". Beim Zappen sieht man dann hin und wieder noch ein paar Promis, die Interview-Anfragen erhalten, weil sie eine Millionen Dollar gespendet haben. - Grossartig.
Die Bundesregierung, die die äusserst fragwürdige Laufzeitverlängerung beschloss, will ein paar ältere Meiler für drei Wochen abstellen. Doch was soll ein solches Moratorium bringen? Drei Wochen weniger Gefahr für Mitteleuropa? Nein, es ist ein kleines Zückerli, um ein Aufflammen der Anti-AKW-Bewegung zu verhindern. Als sich im November tausende dem Castor in den Weg stellten, um für eine andere Klimapolitik zu kämpfen, wurden diese "Verbrecher" mit Knüppeln und Pfefferspray zurecht gestutzt. Die Strafverfahren gegen sie sind noch offen.

Doch was nützt den Japanern eine Spende? So lange unsere Energieversorgung an Profitinteressen gekoppelt ist, bleiben derartige Katastrophen nicht aus. Lasst uns vielmehr zu dem Ergebnis kommen, dass wir eine Welt brauchen, in der die Energieversorgung umweltverträglich und solidarisch organisieren ist, ohne Reaktorunfälle, ohne Endlagerfrage, ohne menschlich verursachten Klimawandel und ohne Menschen, die ohne Elektrizität leben müssen. Allein in Deutschland wird jährlich 800 000 Menschen wegen unbezahlter Rechnungen der Strom abgestellt.

Anstatt also mit betroffenen Gesichtern den Propagandafallen von "Schrottreaktoren" zu lauschen, sollten wir Kundgebungen und Proteste gegen Pseudolösungen und Politpopium organisieren.

Es bleibt zu hoffen, dass der 25. Jahrestag Tschernobyls nun ein Gedenken erhält, welches unsere Regierungen wach rüttelt. (25. April 2011)
PS: und das noch zum Weiterdenken in Bezug auf den Heldenmythos:


Sonntag, 6. März 2011

Mappus Alptraum